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Lexikon der Biologie |
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Andromedotoxin s, Grayanotoxin I, neuere Bezeichnung Acetylandromedol, giftiges Diterpen (
vgl. Abb.
) und verbreitetster Vertreter einer Reihe von Andromedan-Derivaten, die für die Toxizität zahlreicher Heidekrautgewächse (unter anderem Erdbeerbaum) verantwortlich sind. Andromedotoxin ist nicht nur in den Blättern, sondern auch im Nektar verschiedener Rhododendron-Arten (Alpenrose) anzutreffen. Vergiftungen durch diesen "Gifthonig" sind bereits seit dem Altertum bekannt. Symptome der Vergiftung sind unter anderem: Krämpfe, Blutdruckabfall, eine Verlangsamung des Herzschlags (Bradykardie) bis hin zu Herzversagen sowie Atemstillstand. In diesen extremen Fällen wird Atropin als Gegengift eingesetzt.

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Andromedotoxin
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