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Lexikon der Biologie |
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Arabinose w, Abk. Ara, sowohl in der D- als auch in der L-Form (
vgl. Abb.
) natürlich vorkommendes Monosaccharid mit 5 Kohlenstoffatomen; gehört zu den Aldosen. Vorkommen: D-Arabinose z. B. in Tuberkulosebakterien, Glykosiden und in tierischen und pflanzlichen Nucleosiden (Arabinonucleoside); L-Arabinose z. B. als Pektinose (= Gummizucker in Pflanzen) und Araban (z. B. in Glykosiden, Saponinen, Kirschbaumharz); weiter als Baustein in Polysacchariden wie Lärchengummi (Arabinogalactane) und Tamarindengummi, in den Pflanzenschleimen (Pflanzengummen) von Leinsamen und Huflattich, in Bassorin (Bestandteil von Tragant, Exsudat aus Astragalus-Arten) und in der Kohlenhydratkomponente von Sumach, sowie verestert mit Mykolsäuren. Aktivatoren, Arabinogalactane, Arabinogalactan-Proteine, Gummi, Hemicellulosen.

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L-Arabinose
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