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Lexikon der Biologie |
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Adenosin-5´-diphosphat s [von
*adeno
-], Adenosindiphosphat, Abk. ADP, energiereiche Verbindung, die sich von Adenosin durch Veresterung mit Pyrophosphat am 5´-C-Atom ableitet (
vgl. Abb.
); gehört zur Klasse der Nucleosid-5´-diphosphate. ADP bildet sich in der Zelle durch Phosphorylierung von Adenosin-5´-monophosphat (AMP) sowie aus Adenosintriphosphat (ATP) durch Übertragung der γ-ständigen Phosphatgruppe auf Glucose, Kreatin und andere Verbindungen im Zuge von Aktivierungsreaktionen (Aktivierung). ADP wird durch Phosphorylierung im Verlauf energieliefernder Reaktionen der Zelle, wie der Glykolyse, der oxidativen Phosphorylierung der Atmungskette oder der photosynthetischen Phosphorylierung (Photosynthese), in Adenosintriphosphat übergeführt. ADP wirkt als positives Effektormolekül (Effektor) bei der allosterischen Regulation (Allosterie) von Isocitrat-Dehydrogenase, wodurch hohe ADP-Konzentrationen den Ablauf des Citratzyklus beschleunigen und damit letztlich die erhöhte Umwandlung von ADP zu ATP herbeiführen. ADP-Glucose, ADP-Ribosylierung von Proteinen, ATP-Rezeptor-Kanäle.

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Adenosin-5´-diphosphat (ADP)
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