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Kompaktlexikon der Biologie: Thermogenin

Thermogenin, uncoupling protein, in der inneren Mitochondrienmembran von Zellen des braunen Fettgewebes lokalisiertes dimeres Protein, das als Protonen-Translokator und natürlicher Entkoppler wirkt. Aufgrund der durch T. hervorgerufenen Entkopplung der oxidativen Phosphorylierung wird die bei der Oxidation von NADH frei werdende Energie als Wärme freigesetzt. Die Regulation der Aktivität von T. erfolgt über seine Synthese. Bei an Wärme adaptierten Tieren ist nur wenig T. im braunen Fettgewebe nachweisbar. Bei der Anpassung an Kälte steigt die Synthese von T. stark an, bei Kälte-adaptierten Tieren schließlich kann T. über 10 % der mitochondrialen Membranproteine ausmachen. (Atmungskette, Temperaturregulation)

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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