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Kompaktlexikon der Biologie: Transposition

Transposition, Bez. für den Vorgang, bei dem mobile genetische Elemente (transponierbare Elemente) ihre Lage im Genom oder zwischen Genomen verändern können. Der Begriff geht auf B. McClintock zurück, die dieses Phänomen in den 1940er-Jahren zuerst bei Mais beschrieb (Transposon). Die Verlagerung erfolgt, ohne dass zwischen den Sequenzen der „springenden Gene“ und dem Integrationsort Homologien bestehen. Der zugrundeliegende Mechanismus der T. unterscheidet sich von anderen Rekombinationsmechanismen, da spezielle Sequenzmotive zusammen mit von den transponierbaren Elementen codierten Enzymen (Transposasen) die T. ermöglichen. Eine T. kann somit als eine unspezifische oder illegitime Rekombination bezeichnet werden.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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