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Kompaktlexikon der Biologie: Wallacea

Wallacea, indoaustralisches Zwischengebiet, in der Tiergeografie abgegrenztes Gebiet von Inseln, das die orientalische von der australischen Region trennt und durch eine starke Verarmung der Fauna mit unterschiedlich starker Durchmischung orientalischer und australischer Tiere gekennzeichnet ist, wobei die orientalische Tierwelt den größeren Anteil stellt. Die W. wird im Westen von der Wallace-Linie begrenzt, die in Nord-Süd-Richtung zwischen Borneo und Celebes sowie zwischen Bali und Lombok verläuft und im Osten von der Lydekker-Linie, die vor der Westküste Neuguineas verläuft. Der Verlauf der dazwischen liegenden Weber-Linie zeigt das Gleichgewicht zwischen orientalischer und australischer Wirbeltierfauna an und spiegelt die erfolgreichere Besiedlung der Wallacea durch orientalische Tiere wider. Sie verläuft westlich der Molukken und östlich von Timor.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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