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Kompaktlexikon der Biologie: Cephalophinae

Cephalophinae, Ducker, Unterfam. der Hornträger (Bovidae) mit 15 hasen- bis etwa rehgroßen Arten, die in Afrika südlich der Sahara verbreitet sind. Gemeinsames Merkmal sind die Wangendrüsen (Maxillardrüsen) auf jeder Backe. Die Weibchen sind meist größer als die Männchen. Die meisten Arten besitzen einen Haarschopf auf der Stirn, in dem die kurzen, spitzen Hörner fast verschwinden. Ihren Namen haben die Ducker von ihrer Verhaltensweise, bei Gefahr nicht zu flüchten, sondern in Deckung zu gehen und sich niederzulegen. Zu den C. gehören zwei Gattungen, zum einen die Wald- und Schopfducker (Gatt. Cephalophus) mit 14, in den afrikanischen Regenwäldern lebenden Arten, zum anderen die Gattung Sylvicapra mit der einzigen Art Busch oder Kronenducker (Sylvicapra grimmia), der in aufgelockertem Wald, Gehölzen oder Buschgebieten lebt.

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  • Die Autoren

Redaktion:
Dipl.-Biol. Elke Brechner (Projektleitung)
Dr. Barbara Dinkelaker
Dr. Daniel Dreesmann

Wissenschaftliche Fachberater:
Professor Dr. Helmut König, Institut für Mikrobiologie und Weinforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professor Dr. Siegbert Melzer, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
Professor Dr. Walter Sudhaus, Institut für Zoologie, Freie Universität Berlin
Professor Dr. Wilfried Wichard, Institut für Biologie und ihre Didaktik, Universität zu Köln

Essayautoren:
Thomas Birus, Kulmbach (Der globale Mensch und seine Ernährung)
Dr. Daniel Dreesmann, Köln (Grün ist die Hoffnung - durch oder für Gentechpflanzen?)
Inke Drossé, Neubiberg (Tierquälerei in der Landwirtschaft)
Professor Manfred Dzieyk, Karlsruhe (Reproduktionsmedizin - Glück bringende Fortschritte oder unzulässige Eingriffe?)
Professor Dr. Gerhard Eisenbeis, Mainz (Lichtverschmutzung und ihre fatalen Folgen für Tiere)
Dr. Oliver Larbolette, Freiburg (Allergien auf dem Vormarsch)
Dr. Theres Lüthi, Zürich (Die Forschung an embryonalen Stammzellen)
Professor Dr. Wilfried Wichard, Köln (Bernsteinforschung)

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