Artikel Kompaktlexikon der Biologie

Deletionsanalyse, Methode zum Nachweis von genspezifischen Regulationselementen, so genannten Sequenzmotiven, im Promotor eines Gens. Hierzu wird häufig der zu charakterisierende Promotor mit einem Reportergen fusioniert, sodass sich die Aktivität des Promotors einfach nachweisen lässt. Anschließend werden Konstrukte mit unterschiedlich langen 5'-stromaufwärts („upstream“) gelegenen DNA-Abschnitten erzeugt und in Bezug auf die Expression des Reportergens analysiert. Eine D. ist sowohl in einem transienten Assay in Zell- und Gewebekulturen möglich, als auch in transgenen Organismen, bei denen das zu untersuchende Deletionskonstrukt stabil in das Genom integriert ist. Der Vergleich mehrerer Deletionskonstrukte mit unterschiedlich langen Promotorabschnitten lässt Rückschlüsse zu, wo bestimmte genspezifische Regulationssequenzen vorhanden sind. Die Analyse von z.B. hormon- und lichtgesteuerten Genen förderte bestimmte Sequenzen zutage (so genannte response elements), die für diese Gruppe von Genen charakteristisch sind. Werden sie experimentell entfernt oder verändert, geht im Extremfall die spezifische Kontrolle verloren.

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Mit welchem Hilfsmittel versuchte der französische Naturforscher Buffon im 18. Jahrhundert die Kreiszahl Pi zu bestimmen?
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