Artikel Kompaktlexikon der Biologie

Elastin, mit Kollagen verwandtes Strukturprotein, das den Hauptbestandteil der elastischen Fasern des Bindegewebes der Wirbeltiere ausmacht. Die elastischen Eigenschaften von E. sind zum einen insbesondere bedingt durch einen hohen Anteil der Aminosäuren Alanin, Glycin, Prolin, Valin, Isoleucin und Leucin, die innerhalb des E. häufig in Form sich wiederholender Teilsequenzen (z.B. Gly-Gly-Val-Pro oder Gly-Val-Pro-Gly) vorliegen. Zum anderen spielt die kovalente Quervernetzung von vier Lysinresten zu Desmosin eine wichtige Rolle für die Elastizität.

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