Artikel Kompaktlexikon der Biologie

Aldosteron, in der Nebenniere gebildetes, zu den Mineralocorticoiden gehörendes Hormon, das im Dienst der Homöostase des Elektrolyt- und Wasserhaushaltes der Nieren sowie der Schweiß-, Speichel- und Verdauungsdrüsen steht. Hauptwirkung des A. ist die Förderung der Natriumrückresorption durch die Epithelien der Nierentubuli (Niere). Dadurch vermindert es den Verlust von Natrium (Na+) und seinen Begleitionen (Chloridionen, Bicarbonationen ) und spielt damit eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung des extrazellulären Flüssigkeitsvolumens im Organismus. Im Gegenzug fördert es die Sekretion von Kaliumionen (K+) und Protonen (H+). Die A.-bedingte Zunahme des extrazellulären Flüssigkeitsvolumens geht einher mit einer Erhöhung der Nierendurchblutung und einer arteriellen Blutdrucksteigerung. Die A.-Abgabe wird über das Renin-Angiotensin-System gesteuert, wobei die Erregung des Sympathikus eine wichtige Rolle spielt.

Copyright Spektrum Akademischer Verlag

Alle Artikel zum Fachgebiet:
  BiochemiePharmakologie

[Drucken] [Zurück]

 
» zur Suche
 
 
Anzeige
 

Zugriff auf alle Lexika

erhalten Sie über ein Abonnement von Spektrum.de Premium. »
 
Anzeige
 
Science-Shop
Das sympathische Biologie-Lehrbuch - Garant für Kompetenz, Aktualität und Verständlichkeit »
 

DenkMal

Welchem dieser Naturwissenschaftler kam der entscheidende Geistesblitz nicht im Traum?
Glühlampe
Dmitri Iwanowitsch Mendelejew
Isaac Newton
Otto Loewi
Friedrich August Kekulé von Stradonitz
top
szmtag