Artikel Kompaktlexikon der Biologie

Fibroblasten, aus dem Mesoderm stammende teilungsaktive, nicht voll differenzierte Zellen bei vielen Wirbellosen, vor allem aber bei Wirbeltieren, die sich zu den verschiedensten Bindegewebszellen (z.B. Adipocyten, Chondrocyten, Osteocyten oder Fibrocyten) differenzieren können. Von F. gehen die Regeneration und der Umbau von Bindegeweben aus. Sie können als undifferenzierte Zellgruppe zeitlebens erhalten bleiben, aber auch auf Außenreize hin (Verletzungen) durch Entdifferenzierung aus differenzierten Bindegewebszellen entstehen. Da F. nicht in Geweben, sondern solitär wachsen und zudem kaum differenziert sind, ist ihre Kultur relativ leicht. (Altern, Entzündungsreaktion, Fibroblastenwachstumsfaktor)

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