Artikel Kompaktlexikon der Biologie

Ganglioside, Glykosphingolipide (Glykolipide) mit einem bis vier immer endständigen Sialinsäureresten. Bei G. mit mehreren Sialinsäureresten ist der Oligosaccharidrest verzweigt. Die Fettsäurekomponente der G. ist meist Stearinsäure. G. sind als saure Glykolipide in der äußeren Hälfte der Zellmembran lokalisiert. Sie fungieren als Rezeptoren für biologisch aktive Verbindungen, so für Serotonin oder das Tetanustoxin. Das Gangliosidmuster der äußeren Zellmembran ist organ- und artspezifisch. Besonders hoch ist ihre Konzentration im Gehirn. Möglicherweise sind G. dort an Gedächtnis bildenden Prozessen (Gedächtnis) beteiligt, indem sie modulierend in den Informationsfluss an den Synapsen eingreifen.

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Mit welchem Hilfsmittel versuchte der französische Naturforscher Buffon im 18. Jahrhundert die Kreiszahl Pi zu bestimmen?
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