Artikel Kompaktlexikon der Biologie

Glycerin, Glycerol, Propan,1,2,3-triol, ( vgl. Abb. ) eine sirupartige, süß schmeckende Flüssigkeit. G. ist in Form seiner Ester in Fetten und fetten Ölen sowie Phospholipiden weit verbreitet. Es entsteht zu etwa 3 % als Nebenprodukt der alkoholischen Gärung durch Reduktion von Dihydroxyacetonphosphat bzw. Glycerinaldehyd-3-phosphat und Hydrolyse der Phosphatgruppe. Industriell dient G. u.a. zur Herstellung von Salben und Kosmetika, als Frostschutzmittel und zur Stabilisierung und Lagerung von Enzymlösungen in flüssigem Zustand.



Glycerin

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