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Kompaktlexikon der Biologie |
Heparin, ein besonders in der Leber, aber auch in Herz, Lunge und Darmschleimhaut vorkommendes, wasserlösliches, stark saures Mucopolysaccharid. H. ist neben Histamin ein Hauptinhaltsstoff der Mastzellen in der Nähe der Blutgefäßwände und auf den Oberflächen der Endothelzellen. H. ist aus äquimolekularen Mengen N-Acetyl-Glucosamin und einer Uronsäure aufgebaut und enthält zusätzlich Sulfatreste. Es hemmt die Blutgerinnung und wird deshalb zur Vorbeugung und Behandlung von Thrombosen eingesetzt.
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