Artikel Lexikon der Neurowissenschaft

Akutphasenreaktion w, E acute phase reaction, Änderung in der Syntheserate bestimmter, nicht mit den Immunglobulinen verwandter Substanzen (Akutphasensubstanzen, Akutphasenproteine; z.B. Amyloid-A-Protein [bei der Alzheimer-Krankheit], C-reaktives Protein und weitere) während einer Entzündung ( siehe Zusatzinfo ). Die Akutphasenreaktion wird durch die Interleukine Il-1 und Il-6 sowie den Tumor-Nekrose-Faktor hervorgerufen und schützt den Organismus gegen eindringende Mikroorganismen, indem die Konzentration an Proteinen der unspezifischen Abwehrmechanismen erhöht wird. Durch die gleichzeitige Wirkung der Mediatoren der Akutphasenreaktion auf Lymphocyten, Makrophagen, neutrophile Granulocyten, Fibroblasten und andere bei einer Immunantwort beteiligte Zellen werden die Effektormechanismen während dieser Antwort koordiniert. Neuroimmunologie.

Akutphasenreaktion

Die Akutphasenreaktion ist mit Fieber verbunden und wird durch Infektionen, immunologische Reaktionen, Traumata und entzündliche Prozesse bewirkt. Sie wird durch körpereigene Substanzen ausgelöst. Die Akutphasenproteine greifen regulierend in die Akutphasenreaktion ein, wirken als Mediatoren und Inhibitoren einer Entzündung und bewirken dabei ihre lokale Begrenzung auf den Entzündungsherd sowie den Abtransport der Produkte der Reaktion und fördern die Wiederherstellung des geschädigten Gewebes.

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  Neuroimmunologie, Zell- und Molekularbiologie

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