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Lexikon der Neurowissenschaft |
Antiphlogistika [Mehrzahl; von griech. anti = gegen, phlogistos = verbrannt, entzündet], entzündungshemmend (Entzündung) wirkende Pharmaka, z.B. Glucocorticoide oder Analgetika mit Hemmwirkung auf die Prostaglandin-Synthese durch Hemmung der Cyclooxygenase (sogenannte "nonsteroid antiinflammatory drugs", Abk. NSAID). Eine analgetische Wirkung ergibt sich bereits durch die Entzündungshemmung, hinzu kommen jedoch auch direkte neuronale analgetische Mechanismen im peripheren Nervensystem und Zentralnervensystem. Beispiele für NSAID mit starker antiphlogistischer Wirkung sind Diclofenac, Mefenaminsäure, Piroxicam ( siehe Abb. ) und Indometacin. Sie sind vor allem bei entzündungsbedingten Schmerzen indiziert, z.B. bei rheumatischen Erkrankungen oder Knochenmetastasen.

Antiphlogistika
Piroxicam
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