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Lexikon der Physik |
Adiabatengleichung, Zustandsgleichung des idealen Gases während einer adiabatischen Zustandsänderung. Während eines Prozesses mit ΔQ = 0 gelten für ideale Gase folgende gleichwertige Beziehungen:
(1)
(2)
(3)
κ ist der sogenannte Adiabatenexponent, das Verhältnis der spezifischen Wärmekapazität bei konstantem Druck p zu der bei konstantem Volumen V, T ist die Temperatur.
Die Adiabatengleichungen wurden 1822 von S. D. Poisson gefunden. Mit ihrer Hilfe läßt sich in einfacher Weise die Arbeit berechnen, die ein Gas bei adiabatischer Expansion leistet.
Beispiel: Die bei der Schallausbreitung auftretenden kurzzeitigen Druckschwankungen führen zu Temperaturschwankungen, die durch die Adiabatengleichung (2) gegeben sind.
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