Alterndes Gehirn
Methusalems Moleküle
Lästig sind sie, aber unvermeidlich: die Zeichen der Zeit. Falten, graue Haare, das Ziepen in den Gelenken und - noch schlimmer - zunehmende Vergesslichkeit. Doch was passiert eigentlich im Gehirn, wenn unsere grauen Zellen altern? Die zu Grunde liegenden molekularen Prozesse haben Forscher intensiv im Visier.
Die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen ist in den letzten Jahrhunderten beachtlich angestiegen und liegt in Deutschland derzeit bei etwa 80 Jahren. Dagegen blieb die maximal zu erreichende Lebensspanne mit etwa 110 bis 120 Jahren so gut wie unverändert


Christian Behl ist Professor für Pathobiochemie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz sowie Leiter des Interdisziplinären Forschungszentrums für Neurowissenschaften.
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