Bis zu einem Drittel weniger wiegen nun manche der Eier, was auf einen beträchtlichen Flüssigkeitsverlust schließen lässt – eine bedenkliche Entwicklung in einem Umfeld wie dem Brutschrank, wo konstante Bedingungen herrschen. Allenfalls bis zu zehn Prozent Gewichtsabnahme sei bei gesunden Eiern normal, meinen Experten. Einige der Eier sind zudem von Pilzen befallen, was nur passiert, wenn sie Risse in der Schale aufweisen. Diese deuten wiederum darauf hin, dass der Inhalt verrotte, so die Forscher.
Georges Biografie wird dominiert von Schwierigkeiten im Umgang mit dem anderen Geschlecht – mehrfach schlugen schon Versuche fehl, ihn zur Fortpflanzung zu bewegen. Es ist also gut möglich, dass er überhaupt nicht mit den Weibchen kopuliert hatte und diese daher nur unbefruchtete Eier gelegt haben: Niemand hat jedenfalls eine Paarung beobachtet. Villalva hofft allerdings immer noch, dass wenigstens ein paar der Eier doch erfolgreich ausgebrütet werden. Immerhin hängt an George das Überleben einer ganzen Art. (dl)





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