Durch die Fliehkraft ihrer Drehung sind Himmelskörper am Äquator stets breiter als an den Polen, weswegen auch ihre Ausrichtung die Schwerkraftverhältnisse ändert. Nach der allgemeinen Relativitätstheorie beeinflusst diese leicht ungleiche Massenverteilung die Form der gekrümmten Raumzeit und damit letztlich die Umlaufbahnen im System. Eine Simulation mit den korrekten Neigungen der Achsen stimmt mit den Beobachtungen überein.
Die Ausrichtung der Sterne hatten die Forscher aus Lichtspektren bestimmt. Dies ist möglich, da die Bewegung der sich drehenden Sternoberfläche auf die Erde zu oder von ihr fort die abgestrahlten Lichtwellen leicht dehnt oder staucht. Als Ursache für die starke Neigung der Sterne vermuten Albrecht und seine Kollegen, ein weiterer Himmelskörper könnte die Bahnen der Sterne beeinflusst haben. (rs)





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