Sterne und Gas sollen sich bereits in der Frühzeit des Universums in Scheiben angesammelt und damit auch beeinflusst haben, wie sich kleinere Halos aus Dunkler Materie bilden. Die Ergebnisse der Wissenschaftler deuten nun darauf hin, dass sich die meisten Klumpen in unserer Nähe rund um die Milchstraße versammelten. Die größten Klumpen wurden dagegen bevorzugt in Richtung der galaktischen Ebene gezogen und dann auseinander gerissen.
Auf diese Weise bildete sich eine Scheibe aus Dunkler Materie innerhalb der Galaxis. Diese besitzt aber nur rund die Hälfte der Dichte der im Halo angehäuften Dunklen Materie, berichtet Read. Das sei auch der Grund, warum niemand sie vorher bemerkt habe. Sollte die abgeplattete Ansammlung tatsächlich existieren, hätte das enorme Auswirkungen für den Nachweis der rätselhaften Materie, fährt er fort.
Damit sind sie prinzipiell einfacher nachzuweisen als die schnellen Halo-Partikel. Bislang können die Detektoren die langsamen Teilchen allerdings noch nicht vom Hintergrundrauschen unterscheiden, erklären die Autoren. Aber bereits in naher Zukunft sollten sensiblere Experimente ihre Simulation überprüfbar machen. (mp)






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