Bericht | 13.07.2001

Kombinierter Scharfblick auf Gehirnfunktionen

Bisher musste die Erforschung der Hirnfunktionen von Mensch und Tier getrennte Wege gehen: Zwar kann man im Gehirn mit feinsten Elektroden räumlich und zeitlich sehr hochauflösende Signale kleiner Neuronengruppen messen, doch verbieten sich solche invasiven Verfahren für den Menschen. Andererseits liefern nicht-invasive Methoden wie die funktionelle Magnetresonanztomographie inzwischen beim Menschen Daten mit guter Auflösung - doch bisher wusste man nicht genau, welche neuronalen Aktivitäten die Messungen eigentlich widerspiegeln. Jetzt konnten Tübinger Wissenschaftler nachweisen, dass mit der so genannten BOLD-fMRT tatsächlich Veränderungen der Neuronenaktivität exakt gemessen werden.

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