Bericht | 28.11.2000

Schlafen für die Wissenschaft

Jeder, der schon einmal eine Nacht durchgemacht hat, weiß es: Ausreichender Schlaf ist wichtig. Doch warum? Muss sich unser Gehirn von den Strapazen des Alltags aktiv wieder regenerieren, oder läuft nur ein passives Programm mit regelmäßigen Ruhephasen ab? Schlafforscher streiten seit langem, welche Theorie zutrifft: die 'restaurative' oder die 'circadiane'. Regelmäßige Rhythmen sind beim Menschen lange bekannt, daher bevorzugen die meisten Wissenschaftler die zweite Theorie. Demnach müsste Schlafentzug keine wesentlichen Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben. Neueste Untersuchungen zeigen jedoch die Bedeutung von ausreichendem Schlaf für das Lernen.

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