Bericht | 02.03.1999

Wenn das Altwerden schwerfällt

Älterwerden ist nicht leicht. Die Gebrechlichkeit nimmt zu, Krankheiten schränken im Alltag ein, geliebte Vertraute sterben, die Pensionierung gibt das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Viele ältere Menschen fühlen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen, das Leben verliert Sinn und Perspektive. Mit den körperlichen und sozialen Veränderungen kommen nicht alle Älteren gleichermaßen zurecht. Manche isolieren sich mehr und mehr, sind unzufrieden, leiden an ihrer Isolation - Anzeichen einer depressiven Verstimmung. Mit einer passenden Verhaltenstherapie läßt sich aber der Melancholie des Alters entgegenwirken.

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