Rund 12 Sonnenmassen rasten damals mit Geschwindigkeiten von etwa 650 Kilometer pro Sekunde ins All und bilden noch heute einen Nebel um den Stern. Darin stieß Nathan Smith von der University of California in Berkeley mit Hilfe zweier Teleskope am Cerro Tololo Inter-American Observatory in Chile auf fünfmal so schnelles Material, das aus demselben Ereignis stammen soll. Die Stoßwelle der damaligen Explosion läuft nun dem massereichen Material voraus, spekuliert Smith. Bereits vor ihm hatten Astronomen Filamente um den Stern entdeckt, die sich mit 1000 bis 2000 Kilometern pro Sekunde fortbewegen.
Die schwachen Explosionen könnten laut Smith der primäre Weg sein, durch den sich massereiche Sterne von ihren äußeren Wasserstoffschichten befreien, bevor sie schließlich zur Supernova werden. Offen bleibt, ob es sich bei den schwachen Sternexplosionen um kleine oder gescheiterte Supernovae handelt oder aber um eine völlig neue Art von stellaren Explosionen. Die Ergebnisse würden dennoch wichtige Anhaltspunkte geben, um die letzten Phasen von massereichen Sternen zu verstehen. (mp)





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