In den vergangenen zwei Jahren hatten Jack Tueller vom Goddard Space Flight Center in Greenbelt und seine Kollegen mit dem Röntgensatelliten Swift einige hundert AGNs beobachtet, deren sichtbares und ultraviolettes Licht scheinbar durch Gas und Staub abgeschwächt wird – deshalb waren sie bei Himmelsdurchmusterungen lange verborgen geblieben. Im Gegensatz zu anderen Wellenlängen kann die energetische Röntgenstrahlung die dichten Wolken durchdringen. So untersuchte ein internationales Team um Tueller nun zwei der gefundenen Objekte zusätzlich mit dem Weltraumteleskop Suzaku, das einen größeren Teil des Röntgenspektrums nachweisen kann als Swift.
Die Wissenschaftler glauben, dass ein beträchtlicher Anteil des Röntgenlichts, das aus den Weiten des Universums zu uns dringt, von bislang unentdeckten, Aktiven Galaktischen Kernen stammt. (mp)





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