Gehirn&Geist Dossier 1/2009
Darwins Erbe

Evolution und Genetik des menschlichen Geistes

Vor 150 Jahren, am 24. November 1859, veröffentlichte Charles Darwin sein Hauptwerk "Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl". Während der Vater der Evolutionstheorie bereits zu Lebzeiten Berühmtheit erlangte, wurde Gregor Mendels gleichzeitig entstandene Vererbungslehre erst zu Beginn des 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Dabei hätte Darwin keine bessere Bestätigung seiner Evolutionstheorie finden können. Heute zweifelt keiner mehr daran, dass Evolution und Genetik eine Einheit bilden. Wie sehr auch der menschliche Geist ein Kind der Evolution ist, zeigen neueste Forschungsergebnisse, die wir in diesem G&G-Dossier zusammengestellt haben.
(20. Januar 2009)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

Inhaltsverzeichnis

Geistesblitze

 
6

Stein des Bewusstseins

 
12
Von urzeitlichen Werkzeugen und Kunstobjekten schließen Psychologen und Archäologen auf die Ursprünge des menschlichen Geistes.

Noch Fragen? Gut geknüllt ist halb gewonnen

 
17
Wie sich die Großhirnrinde windet und furcht.

Das vermessene Gehirn

 
18
Bildgebende Techniken vermitteln überraschende Einblicke in den Aufbau unseres Denkorgans und räumen mit so manchem Mythos auf.

Mensch, du alte Plaudertasche

 
26
Wie entstand die menschliche Sprache? Immer mehr Forscher glauben: Am Anfang war - der Small Talk.

Also sprach der Zebrafink

 
34
Was uns zum Sprechen verhilft lernen Neurolinguisten von Singvögeln.

Das A und O des Sprechens

 
40
Sprachen nutzen ganz unterschiedliche Vokalsysteme. Trotzdem lassen sich wenige, einfache Gesetzmäßigkeiten ausmachen.

Wie ein offenes Buch

 
46
Mythen, Märchen und Legenden verraten eine Menge darüber, wie die menschliche Psyche funktioniert.

Der Charakter-Code

 
52
Forscher entdecken Erbfaktoren, die darüber bestimmen, wie Menschen Stress und Beziehungen meistern.

Unser flexibles Erbe

 
58
Die Psychogenetik ist keine Einbahnstraße. Unsere Lebenserfahrungen beeinflussen, welche Gene überhaupt aktiv werden.

Betörender Anblick

 
66
Psychobiologen versuchen, ein uraltes Geheimnis zu lüften: Was macht manche Gesichter attraktiver als andere?

Aufgespießt! Vom Eros zum Klerus

 
71
Die evolutionären Ursprünge der Religion - Glaube als Instrument der Partnerwerbung.

Evolution der Intelligenzen

 
72
Ob Größe, Gewicht oder Zahl der Windungen - nirgendwo hält das Gehirn des Menschen im Wettkampf mit anderen Spezies die Spitzenposition.

Von wegen begriffsstutzig

 
80
Entwickeln Tiere eine abstrakte Vorstellung von der Welt um sie herum? Und wenn ja, was für eine?

Affenstarke Leistung

 
85
Schimpansendame Ai hängt beim Ziffernmerken jeden Menschen ab.

Wir können auch anders

 
88
Der Mensch allein besitzt Kultur? Irrtum! Auch Tiere pflegen Umgangsformen und soziale Traditionen.

Mit Gefühl

 
94
Selbst Mäuse zeigen Mitleid - und verraten so einiges über den Ursprung des menschlichen Einfühlungsvermögens.

Winter’s Nachschlag! Maltes Hilfsdienst

 
98
Die beste Gewähr gegen Seitensprünge der Partnerin? Vielleicht hilft der Neandertaler weiter.
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