Die Lieblingstiere der Paläoklimatologen sind mikroskopisch klein, leben in der Regel im Meer und haben ein bizarres Gehäuse aus Kalk. Nach ihrem Tod rieseln die einzelligen Lebewesen, wissenschaftlich Foraminiferen genannt, auf den Grund des Ozeans, sofern er nicht zu tief ist (sonst lösen sie sich vorher auf). Dort überdauern ihre Schalen die Zeiten – bis Forscher ihre Grabesruhe stören. Die Analyse der weit verbreiteten fossilen Gehäuse gibt nämlich Aufschluss darüber, wie warm oder kalt es in der Vergangenheit war.

Nun hat ein Team von Wissenschaftlern aus den USA und Großbritannien den Kalkschalen eine weitere hochinteressante Information entlockt: wie viel von dem Treibhausgas Kohlendioxid…