Einen ausführlichen Bericht über die diesjährigen Preisträger und ihre Entdeckung finden Sie hier: "Herzstück der Chemie" Weiter heißt es, komplexe organische Verbindungen seien traditionell dadurch erzeugt worden, dass die beteiligten Kohlenstoffatome reaktionsfreudiger gemacht wurden. Bei komplexen Synthesen habe diese Methode jedoch erhebliche Schwächen. "Die palladiumkatalysierte Verknüpfung löste dieses Problem und gab Chemikern ein präzises und effizientes Werkzeug an die Hand. Bei der Heck-Reaktion, der Negishi-Reaktion und der Suzuki-Reaktion treffen sich die Kohlenstoffatome auf einem Palladiumatom, woraufhin ihre räumliche Nähe die chemische Reaktion in Gang setzt."

Das Verfahren sei weltweit in der Forschung sowie in der Industrie verbreitet, wo es beispielsweise bei der Medikamentenherstellung und in der Elektronik Anwendung finde.-->