Die Sonde der NASA soll nahe der aus Wassereis bestehenden permanenten Nordpolarkappe des Roten Planeten niedergehen. Zuvor muss sie jedoch eine kritische Landephase überstehen: Mit fast 21 000 Kilometern pro Stunde wird sie in einer Höhe von rund 125 Kilometern in die Atmosphäre eintreten. Innerhalb von nur sieben Minuten muss Phoenix auf eine Geschwindigkeit von acht Kilometern pro Stunde abbremsen. "Eine Raumsonde auf dem Mars landen zu lassen, ist riskant und schwierig", sagt Ed Weiler vom NASA-Hauptquartier in Washington. "Nur die Hälfte aller Versuche sind bisher geglückt."
Phoenix ist mit sieben wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet, die den Untergrund an der Landestelle untersuchen. Im Gegensatz zu den beiden Marsrovern Spirit und Opportunity ist die Sonde nicht mobil, sondern bleibt nach dem Aufsetzen am Landeplatz stehen.
Zum Zeitpunkt der Landung werden die Erde und Mars rund 276 Millionen Kilometer voneinander entfernt sein. Die Primärmission soll 90 Marstage dauern, also 92 Erdtage. Phoenix startete am 4. August 2007 vom amerikanischen Weltraumhafen Cape Canaveral mit einer Rakete vom Typ Delta 2. (MS)





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