Quantenelektronik
Spintronik mit Diamant
Künftig wird die Elektronik nur die Ladung der Elektronen nutzen, sondern auch deren Spin. Als ideales Material für solche Quantengeräte bietet sich Diamant an.
Die Spintronik macht sich nicht nur die elektrische Ladung der Elektronen zu Nutze wie die herkömmliche Elektronik, sondern auch eine Eigenschaft namens Spin, durch die sich Elektronen wie winzige Stabmagneten verhalten. Heute enthält fast jeder Computer bereits die erste kommerzielle Anwendung der Spintronik. Seit 1998 verwenden die Leseköpfe der Festplatten einen spintronischen Effekt


David D. Awschalom ist Direktor des Zentrums für
Spintronik und Quantencomputer
an der Universität von Kalifornien in
Santa Barbara sowie dort Professor
für Physik und Computertechnik.
Seine Forschungsgruppe untersucht
die Dynamik von Elektronenspins in
verschiedenen Halbleitersystemen.
Ryan epstein promovierte bei
Awschalom über Stickstoff-Fehlstellen-
Zentren in Diamant. Derzeit
arbeitet er am National Institute of
Standards and Technology in
Boulder (Colorado) mit ionenfallen.
Ronald Hanson forschte in Awschaloms
Team und wurde kürzlich
Dozent für Physik am Kavli Nanoscience
institute in Delft (Niederlande).
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1. Keine "Löcher"
28.11.2007, Prof. Dr. Reiner Trommer, Groß Grönau