Auch die Wissenschaft kennt ein Sommerloch. Mehr und mehr fluten dann Ergebnisse die Medien, die sonst kaum den Weg in die Berichterstattung finden. Mit der Reihe "Sommerloch heute" möchten wir Ihnen eine Auswahl präsentieren.
Ein Team um David Ormandy von der Universität Warwick kam mit Hilfe einer eigens für diesen Zweck entwickelten Methode zu seinem Schluss. Dabei bezieht er sowohl die Häufigkeit bestimmter Unfalltypen als auch die Schwere deren Folgen ein, um eine Rangordnung unter den Heimunfällen zu erstellen. Ormandy betont, dass dem menschlichen Verhalten zwar eine bedeutenden Rolle zukäme, aber Gestaltung und Zustand des Hauses könnten ihrer Analyse zufolge einen größeren Einfluss auf die Unfallraten haben als bislang angenommen.
"Wir erwarten von unserem Zuhause, ein sicherer Ort für uns und unsere Familie zu sein", sagt Ormandy, "aber Unfälle in der eigenen Wohnung sind ein großes und leider unterschätztes Problem der öffentlichen Gesundheit." Und dabei wäre es so einfach: Sichere Treppengeländer halbieren beispielsweise die Wahrscheinlichkeit zu stürzen und auch Handgriffe an Badewannen und Duschen können einen Unfall vermeiden. (mp)



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