Titelthema: Evolution
Der feine Unterschied
Genetisch weichen wir kaum vom Schimpansen ab. Die Fahndung nach den raren Stückchen DNA, die uns auszeichnen, läuft auf vollen Touren – bereits mit einigen bemerkenswerten Erfolgen.
Aus evolutionstheoretischen Überlegungen wird sich der Löwenanteil dieser Veränderungen kaum oder gar nicht auf die biologischen Eigenschaften auswirken; sie verhalten sich neutral. Aber irgendwo unter diesen ungefähr 15 Millionen Basen mussten die Unterschiede liegen, die uns zu Menschen machten. Ich war entschlossen, sie zu finden. Seither haben Wissenschaftler, darunter auch ich, faszinierende Fortschritte erzielt: Wir konnten eine Reihe von DNA-Sequenzen identifizieren, die den Menschen vom Schimpansen abheben. (Der Vergleich bezieht sich hier stets auf die genannte Schimpansenart, nicht auf den Zwergschimpansen, den Bonobo.)
Auch wenn einige Millionen Basen nur einen winzigen Bruchteil des menschlichen Genoms ausmachen, so ist das doch ein weites zu durchsuchendes Feld. Um das Ganze zu erleichtern


Katherine S. Pollard ist Biostatistikerin
an der University of California
in San Francisco. 2003, nach
ihrer Promotion und Postdoc-Zeit
an der University of California in
Berkeley, erhielt sie an der University
of California in Santa Cruz ein
Stipendium für vergleichende
Genomforschung, in dessen Rahmen
sie beim Schimpansengenomprojekt
mitarbeitete. Durch vergleichende
Analysen identifizierte Pollard dann
im menschlichen Erbgut die Abschnitte,
deren Evolution am
schnellsten verlief. Inzwischen
untersucht sie computergestützt die
Evolution von Mikroorganismen, die
in unserem Körper leben.
abrufen





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1. Fehlerschutz für Erbgut ?
29.09.2009, Gerald Spreitz, 30880 LaatzenDies ist reine Spekulation, aber trotzdem wäre ich an Ihrer Meinung interessiert, ob es vielleicht Hinweise in dieser Richtung gibt.
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Hello,
With great interest I read always articles about genetic, evolution and DNA structure.
As a no-biologist I am always impressed by the complexity of life. But this in mind I could not believe to concept of DNA-trash mentioned in a lot of articles.
As a communication engineer, if I would have the task to handle billion bits of information, copy them several millions of times (number of cells in a body), and make them readably hundred years (possible lifetime of humans) I would use a very strong code to detect and correct errors.
This could by systematic, that means the original information coding for protein or process information is available but protected for coping and reading by redundancy information. Still changes and mutations would be possible. Either as not covert places in the code, or explicitly possible during recombination of parent DNA.
This is pure speculation but do you see any hints for thoughts like this ?
I would appreciate your opinion.