Urstädte
Aleppo und Damaskus – 5000 Jahre Stadtentwicklung
Die beiden größten Städte Syriens gehören zu den ältesten und bedeutendsten Kulturzentren Vorderasiens. Der Erhalt ihrer historischen Stadtkerne ist durch das starke Bevölkerungswachstum akut bedroht.
Matthias Mochner
Diese Hausform findet sich in den großen Königspalästen blühender Stadtstaaten wie Ebla oder Mari, die um 3000 v. Chr. Syriens Hochkultur begründeten, und lässt sich als primär ökologisch orientiertes historisches Langzeitprodukt bis in die Gegenwart verfolgen.
Ein rechteckiges Haus aus der jüngeren Bronzezeit, das dreißig Kilometer nördlich der Hauptstadt Damaskus in Tell Saka freigelegt wurde, ist in seiner Struktur aus Hof, Vorhof und Einraum sowie den benutzten Materialien das Muster-exemplar eines noch heute im Raum Damaskus verbreiteten Baustiles. Das in den oberen Stockwerken verbaute Pappelholz weist besondere elastische Eigenschaften auf, die sich in der stark von Erdbeben bedrohten Region als vorteilhaft erweisen. So kam es beim katastrophalen Erdbeben des Jahres 1759 in Damaskus zu geringeren Menschenverlusten als in anderen Städten, die innerhalb des so genannten Syrischen Erdbebenrisses liegen.
Zeugnisse der kulturellen Vergangenheit sind in den beiden bevölkerungsreichsten Städten Syriens in großer Zahl anzutreffen. Wahrzeichen von Damaskus ist die 710 unter der Dynastie der Omaijaden errichtete Große Moschee. An ihrer Stelle befand sich einst der mächtige römi


abrufen





Natur des Glaubens |
Himmelslichter |
Science@Stage |
Quantenwelt |
bildungslücke |
Reactions |
Mente et Malleo |
Öko-Logisch? |
Gute Geschäfte |
DIE ELEKTROKREATIVE KRAFT |
Landschaft & Oekologie |
Graue Substanz | 





