Klaus Deistung, Wismar am 24.02.2010 zu:
Vorbild
Die Vorbildwirkung des deutschen Recyclingsystems ist gut – wir wissen auch, dass noch mehr Rohstoffe "herumliegen", die verwertet werden könnten. Manchmal liegt es an der Motivation der Leute, die angebotenen Möglichkeiten zu nutzen. Hin und wieder gibt es "Straßensammlungen", z. B. von Schrott, den man einfach vor die Haustür legt – und schon ist man ihn los und der Keller wieder leerer.
Batterien und Akkus kann man überall abgeben, und bei Handys gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten, etwa in den Verkaufsstellen. Sperrmüll wird erfasst und verschieden verwertet, im Endergebnis auch zur Wärmegewinnung mit Stromerzeugung.
Unser Problem ist vielmehr, in vielen unserer Urlaubsländer das Müllproblem im Sinne des Recyclings in den Griff zu bekommen. Das ist ein langfristiges Ziel, das kurzfristig angegangen und systematisch erweitert werden muss. Auch wenn sich viele Hände im Kleinen um Recycling bemühen, können sie nicht die großen Anlagen der Sammelzentren ersetzen.
Selbst sauberes Wasser für alle ist in diesen Ländern oft noch ein Problem – und weg muss das Abwasser ebenfalls wieder. Es gibt noch viel zu tun!