Kurz vor dem Angriff – und dem Tod aller Beteiligten: So ungefähr sah es aus, bevor ein Unwetter das Drama beendete.
"Wir glauben, das ein Junges gerade aus dem Ei geschlüpft war und seine Bewegungen die Schlange angezogen haben", meint Dhananjay Mohabey. Fossile Überreste weiterer Schlangen, die bis zu 3,5 Meter lang wurden, deuten an, dass sich die Reptilien womöglich auf die nur 50 Zentimeter große Beute spezialisiert hatten. Die Schlange habe noch keinen großen ausklappbaren Kiefer wie die heutigen Pythons oder Boas besessen und war daher nicht in der Lage, die großen Eier direkt zu verschlingen, meint Jason Head von der University of Toronto, der ebenfalls an der Entdeckung mitgearbeitet hat und sich sehr über den Fund freut: "Das ist der erste direkte Beweis für das Fressverhalten einer fossilen Schlange."
Die nächsten Verwandten von Sanajeh indicus lebten in Australien. Für die Paläontologen ein weiteres Indiz, dass Indien und Australien länger miteinander verbunden waren als bislang gedacht. (dl)





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