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09. März 2010

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Gerhard Höberth, Wasserburg am 09.03.2010 zu:
Methan blubbert aus dem Ozean     zum Artikel »
 

Ein Vergleich wäre hier sinnvoll

 
Ich möchte mich für die guten Infos bedanken, die ich täglich am Vormittag mit großem Interesse lese. Es bereichert meinen Tag.
Speziell bei diesem Bericht hätte ich mir aber einen Zusatz gewünscht:
Um sich etwas unter den Zahlen vorstellen zu können, wäre es hilfreich gewesen, sie mit der Methanproduktion unserer Nutztierhaltung zu vergleichen. Schließlich kann man nur dort einen Riegel vorschieben, wo wir selbst Verursacher sind. Ohne die Möglichkeit eine Information irgendwie einzureihen, ist die Information selbst relativ sinnlos.

Herzlichen Gruß
Gerhard Höberth
 
Gerhard Höberth, Wasserburg
 
spektrumdirekt antwortet:
Sehr geehrter Herr Höberth,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Lob. Die FAO kalkuliert, dass zwischen einem Drittel und vierzig Prozent der anthropogenen Methanemissionen auf die Viehhaltung zurückgehen. Das entspricht umgerechnet 72 bis 87 Millionen Tonnen Methan pro Jahr: Tendenz steigend. Ausgedrückt werden diese Mengen jedoch in Kohlendioxidäquivalenten, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Da Methan 25 Mal stärker zum Treibhauseffekte beiträgt als Kohlendioxid, entsprächen die freigesetzten Mengen 1,8 bis 2,2 Milliarden Tonnen Kohlendioxid - mehr als doppelt so viel, wie die Bundesrepublik 2007 an Kohlendioxid produziert hat.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Lingenhöhl
Redaktion spektrumdirekt
 
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