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Getrennt und doch vereint |
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Kommentar von [erik.geibel@addcom.de]: |
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RE: RE: Was haben wir Menschen gelernt? |
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Herr Scholz unterstellt Herrn Lang, er sei für einen "kulturellen Einheitsbrei" und wirbt dagegen für Toleranz zwischen den Religionen und Kulturen.
Ich kann bei Herrn Lang nicht herauslesen, dass er für eine "Weltkultur" ist. Man kann aber sagen, dass es immer eine Triebfeder religiöser Weltanschauungen war und ist, einen Anspruch auf die "allgemeingültige Wahrheit" zu erheben. Somit sind Religionen tendenziell eine Bedrohung für die kulturelle Vielfalt, denn zumindest alle Weltreligionen haben eine ausgesprochene missionarische Bestrebung, alle "Ungläubigen" zum einen wahren Gott und Glauben zu bekehren. Intoleranz ist also - provokativ formuliert - eine Voraussetzung für monotheistischen Glauben. Denn wer einen festen Glauben an Gott hat und gleichzeitig vorgibt, den Islam zu tolerieren, kann eines von beidem nicht so sehr ernst meinen. Diese weltanschauliche Relativierung von Werten, welche so typisch für wirtschaftlich erfolgreiche Kulturen ist, betreibt viel stärker die Verschmelzung von Kulturen (die auch ich aus Freude an der Vielfalt nicht schätze) als die Einforderer religiöser Toleranz wahrhaben wollen. Der Glaube an den "einen wahren Gott" wird immer das friedliche Zusammenleben der Kulturen verkomplizieren! |
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Auf den Beitrag von [erik.geibel@addcom.de] antworten: |
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