Ursprache
Drei Viertel unserer Gene stammen von den Urbasken
In vielen europäischen Fluss- und Ortsnamen stecken mit dem Baskischen verwandte Wörter. Die Namen wurden bald nach der letzten Eiszeit vergeben. In ganz Europa sind die Menschen noch heute mit den Basken, einem vorindogermanischen Volk, eng verwandt. In den folgenden Beiträgen berichten Linguisten und Genetiker über Befunde zu dieser Theorie.
Peter Forster und Elisabeth Hamel
Aber auch zur menschlichen Besiedlung einzelner Regionen der Welt liefern solche Stammbaumanalysen nun allmählich recht genaue Bilder. Das gilt gleichermaßen für die Bevölkerung Europas, deren Geschichte nach der letzten Eiszeit sich seit einigen Jahren unerwartet neu darstellt.
Mehrere Forscherteams untersuchen inzwischen die Abstammung der Europäer an teilweise unterschiedlichen Bereichen des Erbguts. Das Grundprinzip ist immer ähnlich: Man erfasst die Mutationen, die sich im Laufe der Zeit in ausgewählten DNA-Abschnitten ereignet haben und in ihren Mustern Abstammungslinien repräsentieren. Dann erstellt man aus den heutigen DNA-Molekülen den Stammbaum der prähistorischen DNA-Moleküle.
Dieser DNA-Stammbaum entspricht einem Familienstammbaum, aber mit zwei wichtigen Unterschieden: Erstens ist der DNA-Stammbaum nicht so detailliert wie ein Familienstammbaum, da sich nicht notwendigerweise in jeder Generation und in jedem Ast eine kennzeichnende Mutation ereignet hat. Zweitens aber reicht der DNA-Stammbaum bis an die Anfänge der Menschheit vor 130000 Jahren zurück, viel tiefer als das beste Fam


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