Ronald Thomas vom New Mexico Tech in Socorro und seine Kollegen mussten deshalb dieses technische Problem umgehen, als sie eine Serie von Ausbrüchen des Mount St. Augustine in Alaska überwachen wollten. Nach zwei ersten kleineren Eruptionen des Feuerbergs am 11. und 13. Januar 2006 – die jeweils von Blitzen begleitet wurden – stellten sie zwei Aufzeichnungsgeräte rund hundert Kilometer östlich des Vulkans auf. Die beiden Stationen sollten die Richtung impulsiver Radiowellen-Emissionen aufzeichnen, die bei elektrostatischer Entladung freigesetzt werden.
Zufälligerweise zeichnete die südliche der beiden Stationen neben den Entladungen aus der Aschewolke auch noch einen weiteren, circa vier Kilometer langen Gegenblitz auf, der vom Gipfel des St. Augustine aus zuerst nach oben ging und sich dann horizontal in die Rauchfahne hinein fortpflanzte. Seine gemessene Strahlung entsprach einem Zusammenbruch negativer Polarität am Ausgangsort hin zu einer positiven Ladung innerhalb des Ziels. Überwiegend spielte sich das Blitzgeschehen aber rein innerhalb der Ausbruchswolke ab.








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