Die unterste Schicht reiche bis in die Steinzeit zur so genannten Bandkeramischen Kultur des fünften Jahrtausends vor Christus zurück. Der Ort sei damals über einen Zeitraum von 2500 Jahren immer wieder bewohnt gewesen und dann aus ungeklärten Gründen verlassen worden.
Einblick in das kulturelle und religiöse Leben im Übergang von Bronzezeit zur Eisenzeit geben die zahlreichen Funde, die sich am ehesten als Opfergaben interpretieren ließen. So fanden die Forscher neben teils zerstümmelten Tierskeletten die Überreste zweier geköpfter Jugendlicher. Ganslmeier zufolge seien sie entweder hingerichtet oder ebenfalls geopfert worden.
Dass auch in Deutschlands Vorgeschichte ein ähnlicher Baustil gepflegt wurde wie im Vorderen Orient, hält der Archäologe für wenig überraschend. Erosion und Ackerbau zerstörten jedoch sehr leicht derartige Siedlungsstätten. Seinen guten Erhaltungszustand verdanke der Oberröblinger Tell der Umleitung eines Flusses im Mittelalter.





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