Zusätzliche Rachenkiefer sind in der Zoologie zwar nichts Neues, sie waren bis jetzt jedoch nur als Zerkleinerungshilfen für Nahrung bekannt. Einen Übergabemechanismus zwischen beiden Kieferpaaren, wie ihn die Muräne im Bruchteil einer Sekunde durchführen kann, hatte bis jetzt niemand beobachtet.
Die Forscher erinnert das Vorgehen der Raubfische an das von Schlangen, die oft große Beutetiere durch ihr schmales Maul würgen müssen. Die Reptilien haben das Problem gelöst, indem sie ihren Kiefer ausrenken. Ein Teil bleibt dann jeweils im Fleisch des Opfers verhakt, während die andere Seite des Mauls sich ein Stück weiter an der Beute vorbeizieht. (jom)




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