Für einen der untersuchten Sterne, SR 21, scheint die Präsenz eines massereichen Gasriesen wahrscheinlich, der ihn in weniger als der 3,5-fachen Erde-Sonne-Distanz (3,5 AE) umkreist. Der Stern HD 135344B könnte hingegen einen Planeten in einem Abstand von 10 bis 20 AE aufweisen. Und auch die Daten des dritten Sterns TW Hydrae zeugen möglicherweise von ein oder zwei Begleitern. Alle Gas- und Staubscheiben seien äußerst verschieden und werden höchstwahrscheinlich sehr unterschiedliche Planetensysteme hervorbringen, erläutert Pontoppidan.
Gas- und Staubscheiben von jungen Sternen zu untersuchen, welche in etwa die Größe des Sonnensystems haben, aber bis zu 400 Lichtjahre von uns entfernt liegen, ist eine gewaltige Herausforderung. Gewöhnliche Teleskope reichen nicht aus, um Details in der Größenordnung von planetaren Entfernungen aufzulösen, berichten die Wissenschaftler. Interferometrische Methoden seien zwar präziser, erlauben aber nicht, die Bewegung des Gases zu verfolgen. (mp)





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