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Lexikon der Biologie |
Alchemie [von arabisch al-kīmiyā = die Chemie], Alchimie, Alchymie, alte Lehre von der Stoffumwandlung mit nicht eindeutig festzulegendem Ursprung und unterschiedlichen Ausprägungsformen; erstmals im griech. Alexandria im 2.–3. Jahrhundert n. Chr. dokumentiert und über Griechen, Araber und teilweise Juden dem mittelalterlichen Europa überliefert; verbindet naturwissenschaftliches und technisches Wissen mit astrologischen und mystisch-religiösen Anschauungen. Die Alchemie führte bis in die beginnende Neuzeit die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den chemischen Stoffen an, bis sie über die Iatrochemie von der antialchemistischen empirischen Chemie abgelöst wurde. Die Alchemisten entdeckten bei ihren Experimenten eine Vielzahl von Stoffen, wie z. B. Alkohol oder Phosphor, und optimierten ihre chemische Arbeitsweise, worauf die Chemiker der Neuzeit aufbauen konnten. Geber, Glauber (J.R.), Libavius (A.), Paracelsus (P.T.).
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