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Lexikon der Geographie |
Agrarlandschaft, Kulturlandschaftstyp (Kulturlandschaft) als Teil der Erdoberfläche, der durch seine spezifische agrare Nutzung eine gewisse Einheitlichkeit besitzt. Physiognomisch wird die Agrarlandschaft geprägt durch die Art der Bodennutzung und Viehhaltung, die Parzellierung der Flur, die Formen, Anordnungen und Positionen der Wohn- und Ökonomiegebäude und die technischen Hilfsmittel (z.B. Karussellbewässerung), wobei diese Merkmale Ausdruck sind einerseits von physisch-geographischen Bedingungen, andererseits von sozialen, religiösen und historischen Gegebenheiten. Die Agrarlandschaft kann in gleicher räumlicher Erstreckung auch als Agroökosystem betrachtet werden. Die Agrarlandschaft wird wegen der z.B. in weiten Teilen Europas vollzogenen Aufgabensegregation als von der Protektionslandschaft (Naturschutzgebiete u.a.) zu unterscheidende Produktionslandschaft bezeichnet.
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