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Kompaktlexikon der Biologie |
Nebenschilddrüse, Epithelkörperchen, Parathyreoidea, Glandula parathyreoidea, Organ der Tetrapoda, das aus Epithelkörperchen der zweiten bis vierten Kiementaschen entsteht und in ein bis zwei linsengroßen Paaren nahe des unteren Pols der Schilddrüse (Vögel), bzw. in deren rückseitiges Gewebe eingebettet (Säugetiere), lokalisiert ist. An rauem endoplasmatischem Reticulum reiche Zellen, die von Kapillaren dicht umsponnene Zellhaufen bilden, sezernieren das Parathormon. Während der Trächtigkeit bzw. der Schwangerschaft, der Lactation (Milchsekretion) und der Eiproduktion ist die N. infolge hohen Calciumbedarfs sehr aktiv. (Calcitonin)
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